Mensurtage im WS2010/11

Besonders dieses Jahr waren wir sehr gut auf den Mensurtagen des SWR vertreten. Von den bisher 6 Partien wurden 4 von uns gestellt. So hatten Stefan Schommer und Marcel Kröner ihre 2., und unsere Füxe Oliver Lubinus und Christoph Wieske ihre 1. Partie bestritten.
Alle Partien von uns gingen gut aus und es war ein Vergnügen so viele Marcomannen fechten zu sehen, wie schon seit langem nicht mehr.
Ich möchte mich bei allen Alten Herren für ihr Erscheinen bedanken, aber vorallem bei Falko. Er war nicht nur Testant bei der Hälfte unserer Partien, sondern er kommt auch Mittwochs um uns alle richtig einzupauken. Danke Falko!!!
Da es aber noch einen dritten Mensur-Tag dieses Semester gibt, und wir auch dort wieder Partien stellen, möchte ich alle Alten Herren einladen uns zu unterstützen. Dieser wird am 26. Februar stattfinden. Auf diesem M-Tag wird voraussichtlich Christoph Wieske seine 2. Partie dieses Semester und Tom Schneider seine 1. Partie schlagen.

Abkneipe WS 2010/11

Die Abkneipe des Wintersemesters war eine gelungene Veranstaltung.

Zunächst war der Besucherstrom noch sehr überschaubar, doch recht schnell füllte sich unser Kneipsaal, sodass wir für eine Abkneipe einen doch recht gefüllten Kneipsaal hatten.

Besonders gefreut haben wir uns über unseren Verbandsbruder Idefix einer verehrlichen Alte Prager Landsmannschaft Egerländer Landtag et Oppavia München, der uns an diesem Termin mit einem weiteren Gast beehrte.

 

Der Höhepunkt dieses Abends war die feierliche Aufnahme unseres lieben Bundesbruders Christoph Wieske in den Burschensalon unserer Marcomannia.

Ein weiterer sehr freudiger Punkt des Abends war die offizielle Admission von Lukas Schneider, der bereits seit längerem bei uns zu Gast ist.

Alles in allem war es eine sehr schöne Kneipe, die vor allem durch ihren inoffiziellen Teil sehr viel Spaß gemacht hat.

In der Hoffnung, dass auch die nächste Kneipe ein so freudiger Abend mit vielen Besonderheiten wird, bleibt mir nichts zu sagen außer „Prost“ und bis zum nächsten Mal auf dem Marcomannenhaus.

 

Tom Schneider Z!xxx

OCC Sportfest WS2010/11

Das OCC Sportfest am Friedrich-Eugens-Gymnasium war ein gelungener Winterabend für alle Teilnehmer. Beim Betreten der Fußballhalle bot sich ein Farbengemisch langer Traditionen. Man begrüßte sich, scherzte und lachte. Es war ein gemütliches Beisammensein. Trotz der herrschenden Solidarität war eine Spannung des Ehrgeizes in der Luft. Man schätzte seinen Gegner ein und suchte seinen Konkurrenten.
Nach der Verkündung der Spielregeln begaben sich die Landsmannschaft Saxonia und die Landsmannschaft Marcomannia auf das Spielfeld. Die Turnerschaft Alt-Württemberg, die Landsmannschaft Württembergia sowie die Landsmannschaft Borussia saßen gespannt zusammen in einer Reihe am Spielfeldrand. Der Pfiff ertönte und das erste Spiel begann. Aufregende Zweikämpfe boten sich den Zuschauern, die das Spiel beurteilten, untereinander wetteten und die Mannschaften auf eine Waage legten. Nach einem erfolgreichen Torschuss der Landsmannschaft Saxonia erwiderte die Landsmannschaft Marcomannia sogleich mit einem Treffer. Die Spannung herrschte bis zum Ende des Spiels, das mit einem Unentschieden für Unzufriedenheit in beiden Parteien sorgte.
Nach einer ereignisreichen Gruppenphase standen die Halbfinalisten fest. Wir waren im Halbfinale und standen der Landsmannschaft Borussia gegenüber. Wir witterten unsere Chance und waren begeistert von dem Gedanken, ins Finale einzuziehen und spielten in unseren Fantasien mit dem Pokal. Ein hart umkämpftes Spiel brachte uns und die Turnerschaft Alt-Württemberg aus dem Spiel mit Saxonia in das Finale. Ein belebtes Spiel um den Platz Drei brachte der Landsmannschaft Borussia, die als einer der Hauptfavoriten galten, ihren Sieg.
Das Finale stand kurz bevor und alle waren mit Begeisterung dabei: Ob angeheitert durch den Alkoholgenuss oder reiner Empathie seiner Sympathisanten gegenüber. Der Schall der Pfeife brachte den Ball ins Rollen, der überall dort, wo er zwischen verschiedenen Farben hielt, hart umkämpft wurde. Die Landsmannschaft Marcomannia schoss das erste Tor und leitete sogleich das aufregendste Spiel ein. Die Landsmannschaft Württembergia wartete nicht lang auf ihre Chance und brachte mit einem Tor weiteren Schwung in das Spiel. Eine ebenbürtige Phase stellte sich ein, in der noch kein Entscheid festgestellt werden konnte. Nach einem Führungstor der Landsmannschaft Marcomannia erwiderte auch sein gleichstarker Gegner mit einem grandiosen Tor in letzter Sekunde.
Das Spiel raubte große Energie. Nach einer Pause wurde das Elfmeterschießen erklärt. Dieses zog sich über eine lange Zeit hin, sodass einige Spieler mehrmals auf das Tor schießen mussten. Dabei wuchs die Spannung aller Beteiligten erheblich. Nach jedem Schuss steigerte sich die Unfassbarkeit und die Ungeduld. Doch der Entscheid wurde schließlich gefällt, als Marcel Kröner den letzten entscheidenden Schuss parierte. Die gesamte Marcomannia war überglücklich und man empfing Gratulationen und feierte den Sieg.
Im Anschluss an die Siegesehrung vergnügte man sich im Beisammensein aller Farben. Der Abend fand einen erheiterten Ausklang und man verabschiedete sich.

Weihnachtskneipe WS2010/11

Der letzte Höhepunkt eines wunderbaren Jahres 2010 war gekommen: Die Marcomannia schlägt ihre Weihnachtskneipe und freut sich auf das Wiedersehen mit vielen Alten Herren, Freundschafts- und Verbandsbrüdern. Wie schon in den Jahren zuvor ist die Weihnachtskneipe die am besten besuchte Kneipe im gesamten Jahr. Anlass zur Freude gab es dieses Mal ganz besonders, weil wir die Ehre hatten, fünf treuen Alten Herren ihr 100-Semesterband zu überreichen.

Die Kneipe begann wie üblich mit dem Einzug der Chargierten, begleitet von der elektronischen Bierorgel, die in Ermangelung eines fähigen Pianisten wieder einmal aushelfen musste. Im anschließenden Silentium gab es Gelegenheit alle Anwesenden zu begrüßen zusammen auf einen weihnachtlich-feucht-fröhlichen Verlauf anzustoßen. Im Verlauf der Kneipe übernahm dann unser AHV Hans Felten das Wort und würdigte die seit 50 Jahren treuen Alten Herren, die ihr 100-Semesterband überreicht bekamen und mit allen Strophen unseres Bundesliedes erneut ihre Treue beweisen konnten. Ein traditioneller Brauch an der Weihnachtskneipe ist das Weihnachtssilentium. In diesem Jahr konnte unser Fux Oliver mit einer Berichterstattung über die Weihnachtsfeierlichkeiten unserer Bundeswehrsoldaten im Afghanistan-Einsatz berichten und regte damit so manchen zum Nachdenken an. Begleitet von Weihnachtsliedern und dem alljährlichen Verspeisen leckerer Butterbrezeln ist das Weihnachtssilentium jedes Jahr ein abwechslungsreicher Teil einer Kneipe. Eine weitere, und wie ich finde eine sehr schöne Tradition ist auf dem Marcomannenhaus die sogenannte „Lichtputzscher“.

Mit diesem musikalisch-dichterischen Vortrag aller Anwesenden wurde das gesamte letzte Jahr noch einmal Revue passieren lassen und wird wie schon in den vergangenen Jahren sicher bei so manchem in Erinnerung bleiben. Im Inoffiz schließlich übernahmen dann die Alten Herren das Ruder und unter der Leitung von René Behrendt wurde viel gesungen und sogar zum Teil mit Begleitung der Bierorgel, die mit Fritz Bernhardt sehr gut besetzt war. Mit vielen Liedern, die den jüngeren Aktiven noch nicht bekannt waren, aber wegen der Vielzahl Alter Herren doch hervorragend geklungen haben, neigte sich die Weihnachtskneipe langsam dem Ende. Die Alten Herren machten sich, zusammen mit ihren besseren Hälften, die im Aufenthaltsraum eine echte Gegenveranstaltung abgehalten haben, auf den Heimweg und die Aktiven ließen den Abend in die Nacht übergehen und feierten noch weiter. Mir persönlich hat die Weihnachtskneipe 2010 als x sehr viel Freude bereitet und durchaus Spaß gemacht. So viele Bundes-, Freundschafts- und Verbandsbrüder waren lange nicht mehr auf einer Kneipe der Marcomannia vertreten und ich hoffe, dass dies nicht die letzte Kneipe mit solch einer großen Besucherzahl war.

Stefan Z! x

Feuerzangenbowle WS2010/11

Wie jedes Jahr, veranstalteten wir auch dieses Wintersemester wieder eine Feuerzangenbowle. Obwohl die Veranstaltung für eine Feuerzangenbowle recht früh stattfand (6. November) , war sie doch gut besucht. So durften wir unseren iaB Holger Thiele wieder begrüßen, der seit seinem Diplom nicht mehr in Stuttgart wohnt und nur noch selten bei uns auf dem Haus ist, sowie mehrere alte Herren und  Oliver Franik, einen Verbandsbruder der T! Alt-Württemberg.

Im Gegensatz zu den Jahren davor, wo traditionell das Schauen des Films „Die Feuerzangenbowle“ auf dem Programm stand, hatte die Aktivitas sich für dieses Jahr ein Novum ausgedacht: Eine Diashow über die Veranstaltungen des Jahres 2010 mit unterhaltsamen Bildern, die den Saal oftmals auch zum Grölen brachte.

Moderiert wurde die Show von iaB Ewertz und aB Kröner.

Als weiteren Höhepunkt des Abends inszenierten aF Tom Schneider, aF Günter und aF Wieske einen von aF Günter erarbeiteten Fuxenulk, der bei der gesamten Corona sehr gut ankam und auch von vielen bei der Weihnachtskneipe wiedergesehen werden wollte.

Alles in allem kann man sagen, dass der Abend sehr unterhaltsam war und sehr viel Lust auf die nächste Feuerzangenbowle im WS 11/12 gemacht hat.

Tom Schneider Z!

Glühweinwanderung WS2010/11

Die diesjährige Glühweinwanderung war mal wieder ein „voller“ Erfolg.

Gegen 09:30 Uhr begann das Aufwärmen der Glühweintöpfe und aller bereits in der Küche anwesenden Personen. Zunächst waren wir dabei davon ausgegangen, dass sich unsere Teilnehmerzahl nach 09:30 Uhr noch erhöhen würde, doch auf weitere AHAH neben Silvio und René haben wir vergebens gewartet. Über das Warten kamen auf den Befüller der Thermokannen unvorhergesehene Probleme. Die Töpfe wurden von den Anwesenden schneller leergetrunken, als unser Fux Christoph diese auffüllen konnte.

Als die Kannen dann doch irgendwann gefüllt waren und keine zusätzlichen Teilnehmer mehr zu erwarten waren, zogen wir gegen elf Uhr los. Mit dem Glühwein, einigen frischen Brezeln, zwei charmanten Damen und warmen Klamotten ging es los auf den steilen Weg in Richtung Degerloch. Bereits nach einigen Metern mussten, nicht ausschließlich wegen der inneren wärme durch den Glühwein, sondern auch durch die stark scheinende Sonne, die ersten Jacken abgelegt werden.

Die erste „große“ Zwischenstation war dann der ca. 5 Minuten vom Marcomannenhaus entfernte Lüftungsturm für den Heslachtunnel. Hier wurde es höchste Zeit zum auffüllen der Becher und für das erste Gruppenfoto.

Weiter zogen wir zum Dornhaldenfriedhof, wo aF Wieske über einige Hintergründe des Friedhofes berichtete. So erfuhren wir, dass z.B. einige Terroristen der RAF-Gruppe wie Andreas Baader und Gudrun Ensslin dort begraben wurden. Die ersten Glühweinkannen waren bereits geleert und Angst vor der Erschöpfung der Reserven machten sich breit. Also begann ein unbewusster Wettstreit wer mehr abbekommt.

So ging es weiter durch den Wald bis hoch zur Endstation der Zacke, wo uns aB Ewertz (nun stellvertretend für aF Schneider) einiges zur Zacke berichtete. An dieser Station waren bei einigen Teilnehmern bereits die ersten Erschöpfungserscheinungen, nicht nur vom Wandern, zu erkennen.

Nichtsdestotrotz musste ja unser wirklich größtes Ziel, der Fernsehturm, erreicht werden. An dieser Stelle hörten wir einiges aus der Geschichte und der weltweiten Bekanntheit dieses Turmes von aF Lubinus. Auch wenn die Stuttgarter Kickers an diesem Tag ein Spiel hatten, genehmigten sich einige nur eine Bratwurst zur Stärkung und schon ging´s weiter.

Wir einigten uns nun darauf, den steilen Bopser hinunter zu wandern, um im Borussenhaus einen Besuch abzuleisten. An einer Schranke, wo die ersten nur noch körperlich anwesend schienen, wurden Versuche des Limbotanzens gestartet. Hier kamen jedoch weder unser aH Oehme, noch iaB Dimmig auf beiden Beinen drunter durch. Nein, auch nicht nach zehn Versuchen.

Nach der Spielattraktion, der Schranke, gingen wir am Teehaus vorbei und kamen nach einigen längeren Pausen am Borussenhaus an. Dort zeigte sich ein mutiger Fux sehr Gastfreundlich und gewährte uns Einlass. Hier genossen wir mit einem Couleurbier die Aussicht über die Stadt. Schließlich zogen wir weiter zum Haus der Burschenschaft Arminia, wo allerdings wiederum nur ein Fux anwesend war. Somit bekamen wir freundlicherweise ein Wegbier mit und marschierten geradewegs zur nächsten U-Bahnstation. Mit der U1 ging´s zum Marienplatz. Hier war es ein Stückchen Arbeit allen bewusst zu machen wieder aufzustehen. Letztendlich schafften wir es doch und konnten mit dem Bus weiter.

Gegen 15:30 Uhr kamen wir wieder auf unserem schönen Marcomannenhaus an. Es ging zur Tür rein und schon war das Telefon zur Pizzaservicealarmierung, es war ja nun wirklich ein Notfall, gezückt. Über die Wartezeit verloren wir leider schon einige in den einzelnen Betten.

Alles in allem ist festzuhalten, dass dieser Ausflug wirklich als sehr gelungen anzusehen ist. Ich hoffe, dass ich mit diesem kleinen Bericht ein wenig Werbung für diese Veranstaltung machen konnte, so dass wir im nächsten Jahr mit noch mehr Teilnehmern losziehen können.

Tom Z!

Nikolausabend WS2010/11

Wie jedes Jahr folgt nach der Weihnachtskneipe am Freitag der Nikolausabend am Samstag. Auch dieses Mal kamen zahlreiche Alte Herren samt Nachwuchs aufs Marcomannenhaus. Jeder brachte etwas zu essen mit und zusammen mit den Gerichten, die unsere Aktivitas beisteuerten, war das Essen am Nikolausabend wieder einmal ein Gaumenschmauß. Es folgte der Höhepunkt des Abends: Unser neuer Fux Johann betrat, mit einem großen roten Umhang und mit langem Bart den Kneipsaal und begrüßte alle Anwesenden mit tiefer rauer Stimme. Damit verschaffte er sich bei den Jüngsten solch einen Respekt, dass diese sogar Angst hatten zu ihm zu kommen und ihre Geschenke überreicht zu bekommen.

Mit tollen Sprüchen und Gesten („Nikolaus-High-Five“) überzeugte Johann, auch die Alten Herren, dass er auf jeden Fall zu uns gehört. Den Ausklang des Abends gestaltete die Aktivitas dann unter sich im Aufenthaltsraum, wo man den wieder gefundenen „Stiefel“ mit köstlichem Bier füllte und der Reihe nach daraus trank. Nach dem dritten Stiefel, den unser Hausgast Lukas fast zur Hälfte austrank, nahm er dann das Fuxenband auf. Allein in dieser Hinsicht lässt sich der Nikolausabend 2010 als erfolgreiche Veranstaltung verbuchen und es werden sich sicherlich auch die Kinder unserer Alten Herren an einen schönen Abend erinnern.

Stefan Z! x

Fuxenstammtisch bei einer sehr verehrlichen Landsmannschaft Borussia

Mit einer ordentlichen Delegation von 5 Bundesbrüdern besuchten wir den Fuxenstammtisch auf dem Haus der OCC-Vorsitzenden.

In gewohnter Manier wurde eine lockere Kneipe geschlagen in dessen Verlauf sich die Füxe aller OCC-Bünde in einem sehr interessanten Spiel teamweise gegenüberstanden. Das Spiel genannt „Pranky-Ball“ bestand zu gleichen Teilen aus sportlichen wie auch aus trinkerischen Elementen und trug zur ausgelassenen Stimmung aller Anwesenden bei.

Dem spaßigen Verlauf der Veranstaltung tat der Umstand, dass ich als einziger Marcomannenfux dabei war, keinen Abbruch und so endete der Abend wie erwartet … ich erinnere mich nicht!

Bad Blankenburg WS2010/11

Zum Wochenende vom 12.-14. November machten wir uns zu viert (Christoph, Oliver, Johann und meine Wenigkeit) auf, der Greifensteintagung in Bad Blankenburg beizuwohnen. Nach einem anstrengenden Vorlesungstag konnten wir erst abends starten und waren dementsprechend auch erst relativ spät am Ort des Geschehens angelangt. Nach rund vierstündiger Autofahrt (und diversen Zwischenstopps zwecks menschlicher Bedürfnisse) kamen wir an der Landessportschule Thüringen im 7000-Einwohner-Städtchen Bad Blankenburg an und genossen direkt ein kühles Bierchen mit unseren Freundschaftsbrüdern aus Karlsruhe und unseren Verbandsbrüdern aus Würzburg. Wir ließen den Abend gemütlich ausklingen und übernachteten im Vierbettzimmer in der Sportschule.

Samstags dann, teilten wir uns nach dem gemeinsamen und sehr üppigen Frühstück in unsere Seminare auf. An diesem Wochenende standen unter anderem die Seminare Rhetorik, Kontakte knüpfen und ein Fechtseminar auf dem Programm. Weiterhin waren in das Rahmenprogramm das Hochschulgespräch, wo die Auswirkungen der Bologna-Reform auf Korporationen erörtert wurden und die alljährliche Gedenkfeier auf Burg Greifenstein mit einer Kranzniederlegung in Erinnerung an verstorbene Verbandsbrüder. Der Samstag endete mit einer Festveranstaltung zum 10jährigen Jubiläum der Greifensteintagung.

Nach einem langen Abend und kurzer Nacht, war am Sonntagmorgen noch einmal Aufmerksamkeit in den Seminaren gefragt. Schließlich machten wir uns nach einer weiteren Mahlzeit in der Sportschule auf den Heimweg. Aber wer uns Marcomannen kennt, der weiß, dass der Heimweg von Bad Blankenburg seit dem Jahr 2009 mit einem Besuch in Würzburg bei der Alemannia-Makaria unweigerlich in Verbindung steht. Da unsere Verbandsbrüder, die ja ebenfalls in Bad Blankenburg anwesend waren, ihren Heimweg nicht ganz so schnell finden konnten, vergnügten wir uns mit einem einzigen zu Hause gebliebenen, der dank dem Jahr 2009, und der damals geschlagenen Spontankneipe, unseren Besuch schon erwartet hatte. Nach ein paar gemütlichen Bieren und einer großen Familienpizza, machten wir uns auf nach Stuttgart, wo wir ebenfalls schon erwartet wurden. Bad Blankenburg war wieder einmal vorbei und wie jedes Jahr eine Erfahrung wert.

Stefan Z! x

Ankneipe einer sehr verehrlichen Landsmannschaft Alemannia-Makaria Würzburg

Als ich von meinem Leibbursch René Kaliske von der Ankneipe der Gründungslandsmannschft Alemannia-Makaria Würzburg erfuhr, war ich sofort begeistert. Im Vorfeld hatte ich bereits einige Male das Vergnügen gehabt die Aktivitas dieses einmaligen Bundes kennenzulernen.

So machten sich drei Markomannen, namentlich René Kaliske, Christoph Wieske und Tom Schneider, auf den Weg Würzburg einen Besuch abzustatten. Besonders gefreut in diesem Zusammenhang hat es mich, dass mein Bundesbruder Tom Schneider sich erst 20 Minuten vor der geplanten Abfahrt dazu entschloss uns zu begleiten.

Kaum angekommen im wunderschönen Verbindungshaus unserer Verbandsbrüder, wurden wir aufs herzlichste begrüßt. Unsere frühe Anreise gab uns die Gelegenheit noch einige Stunden bis zur Kneipe dem geselligen Beisammensein zu widmen – ein Riesenspaß.

Die Kneipe übertraf dann alle Erwartungen. Ich bekam den Eindruck auf einer Kneipe ausschließlich bestehend aus Aktiven zu sein. Soviel Spaß und Schabernack, wie dort selbst von den Alten Herren an den Tag gelegt wurde faszinierte mich und zog mich, teils leider, in seinen Bann. Als Folge kann ich bezüglich meiner Vertreterrede hier nur wiedergeben, was mir selbst am nächsten Morgen erzählt wurde.

Laut den Aussagen des aktuell Drittchargierten Bastian Unruh, soll die Kneipcorona wohl gejubelt haben, als ich mit meiner Rede schloss. Soweit mir berichtet wurde habe ich genau das vorgetragen, was mich den ganzen Abend begeistert hat. So sprach ich wohl über die einmaligen Persönlichkeiten die ich kennenlernen durfte, das wunderschöne urige Haus und eine Kneipe, deren Unterhaltungswert wohl unschlagbar sein dürfte.

Dies war mein erster Besuch auf dem Haus der Gründungslandsmannschaft Alemannia-Makaria aber nach dem Eindruck den ich mit Heim nahm war es sicher nicht der Letzte.

Christoph Wieske Z!