Glühweinwanderung WS2010/11
Die diesjährige Glühweinwanderung war mal wieder ein „voller“ Erfolg.
Gegen 09:30 Uhr begann das Aufwärmen der Glühweintöpfe und aller bereits in der Küche anwesenden Personen. Zunächst waren wir dabei davon ausgegangen, dass sich unsere Teilnehmerzahl nach 09:30 Uhr noch erhöhen würde, doch auf weitere AHAH neben Silvio und René haben wir vergebens gewartet. Über das Warten kamen auf den Befüller der Thermokannen unvorhergesehene Probleme. Die Töpfe wurden von den Anwesenden schneller leergetrunken, als unser Fux Christoph diese auffüllen konnte.
Als die Kannen dann doch irgendwann gefüllt waren und keine zusätzlichen Teilnehmer mehr zu erwarten waren, zogen wir gegen elf Uhr los. Mit dem Glühwein, einigen frischen Brezeln, zwei charmanten Damen und warmen Klamotten ging es los auf den steilen Weg in Richtung Degerloch. Bereits nach einigen Metern mussten, nicht ausschließlich wegen der inneren wärme durch den Glühwein, sondern auch durch die stark scheinende Sonne, die ersten Jacken abgelegt werden.
Die erste „große“ Zwischenstation war dann der ca. 5 Minuten vom Marcomannenhaus entfernte Lüftungsturm für den Heslachtunnel. Hier wurde es höchste Zeit zum auffüllen der Becher und für das erste Gruppenfoto.
Weiter zogen wir zum Dornhaldenfriedhof, wo aF Wieske über einige Hintergründe des Friedhofes berichtete. So erfuhren wir, dass z.B. einige Terroristen der RAF-Gruppe wie Andreas Baader und Gudrun Ensslin dort begraben wurden. Die ersten Glühweinkannen waren bereits geleert und Angst vor der Erschöpfung der Reserven machten sich breit. Also begann ein unbewusster Wettstreit wer mehr abbekommt.
So ging es weiter durch den Wald bis hoch zur Endstation der Zacke, wo uns aB Ewertz (nun stellvertretend für aF Schneider) einiges zur Zacke berichtete. An dieser Station waren bei einigen Teilnehmern bereits die ersten Erschöpfungserscheinungen, nicht nur vom Wandern, zu erkennen.
Nichtsdestotrotz musste ja unser wirklich größtes Ziel, der Fernsehturm, erreicht werden. An dieser Stelle hörten wir einiges aus der Geschichte und der weltweiten Bekanntheit dieses Turmes von aF Lubinus. Auch wenn die Stuttgarter Kickers an diesem Tag ein Spiel hatten, genehmigten sich einige nur eine Bratwurst zur Stärkung und schon ging´s weiter.
Wir einigten uns nun darauf, den steilen Bopser hinunter zu wandern, um im Borussenhaus einen Besuch abzuleisten. An einer Schranke, wo die ersten nur noch körperlich anwesend schienen, wurden Versuche des Limbotanzens gestartet. Hier kamen jedoch weder unser aH Oehme, noch iaB Dimmig auf beiden Beinen drunter durch. Nein, auch nicht nach zehn Versuchen.
Nach der Spielattraktion, der Schranke, gingen wir am Teehaus vorbei und kamen nach einigen längeren Pausen am Borussenhaus an. Dort zeigte sich ein mutiger Fux sehr Gastfreundlich und gewährte uns Einlass. Hier genossen wir mit einem Couleurbier die Aussicht über die Stadt. Schließlich zogen wir weiter zum Haus der Burschenschaft Arminia, wo allerdings wiederum nur ein Fux anwesend war. Somit bekamen wir freundlicherweise ein Wegbier mit und marschierten geradewegs zur nächsten U-Bahnstation. Mit der U1 ging´s zum Marienplatz. Hier war es ein Stückchen Arbeit allen bewusst zu machen wieder aufzustehen. Letztendlich schafften wir es doch und konnten mit dem Bus weiter.
Gegen 15:30 Uhr kamen wir wieder auf unserem schönen Marcomannenhaus an. Es ging zur Tür rein und schon war das Telefon zur Pizzaservicealarmierung, es war ja nun wirklich ein Notfall, gezückt. Über die Wartezeit verloren wir leider schon einige in den einzelnen Betten.
Alles in allem ist festzuhalten, dass dieser Ausflug wirklich als sehr gelungen anzusehen ist. Ich hoffe, dass ich mit diesem kleinen Bericht ein wenig Werbung für diese Veranstaltung machen konnte, so dass wir im nächsten Jahr mit noch mehr Teilnehmern losziehen können.
Tom Z!