Kreuzabkneipe SS2011
Wieder einmal ist ein Semester zu Ende. Also stand auch die Abschlusskneipe an:
Nach langer Abstinenz einer solchen, sollte endlich wieder eine Kreuzkneipe mit unserer lb. befr. L! Suevia Karlsruhe geschlagen werden. Obwohl in Coburg noch nicht allen klar war, wo diese stattfinden sollte, schaffte es Oliver (mit reichlich e-Mail-Verkehr und zahlreichen Anrufen) zusammen mit Rouven eine Kreuzkneipe am Samstag, den 23. Juli zustande zu bringen: Wie eigentlich schon zu Beginn des Semesters festgelegt, sollte sie in Karlsruhe stattfinden. Kurzerhand wurde ein Bus organisiert, mit dem sich die Marcomannia auf den Weg nach Karlsruhe machte und sich schon auf dem Hinweg mit dem ein oder anderen Bier vergnügte.
Im Karlsruher Zirkel angekommen, luden wir das Bier aus (das wir freundlicherweise vom Stuttgarter Hofbräu geschenkt bekommen haben – gute Kunden bekommen eben auch mal was umsonst!). Kaum auf dem Schwabenhaus empfangen, konnten sich die meisten dem Duft des Bieres aus der Bierhocke nicht entziehen und man fand sich zum Vorglühen im Keller ein.
Mit angeheiterten Gemütern und dem ein oder anderen Bier im Magen, konnte die Kreuzkneipe im schönen und extra dafür hergerichteten Kneipsaal beginnen. An einem großen Kreuz aus Tischen saßen Marcomannen und Schwaben (es wohnte außer Zwei-Band-Männern kein anderer Bund unserer gemütlichen Runde bei) bunt gemischt untereinander, und es wurde gelacht, getrunken und geredet, aber auch Bundes- und Freundschaftsbrüdern gedacht, die nicht mehr anwesend sein konnten. Das Schöne an einer Kreuzkneipe sind die ständigen Wechsel zwischen den beiden Präsiden. So wurde immer wieder das Silentium hin- und hergeschoben, Lieder gesungen und natürlich zugeprostet und weiter getrunken. Man hätte man den Anschein haben können, dass der Bierorgel das Bier zu sehr geschmeckt hat, ist der gute Simon doch zweimal vom Stuhl gefallen…
Aber auch eine Kreuzkneipe geht leider einmal zu Ende. Mit sehr guter Stimmung und über die Trinkfestigkeit des ein oder anderen Alten Herrn überrascht, machten wir uns schließlich auf den Heimweg, der mir zumindest zeitlich, aufgrund der ausgelassenen Gesangseinlagen aller Bundesbrüder, wesentlich kürzer vorkam, als der Weg nach Karlsruhe. Wieder in Stuttgart angekommen, ließ man den Abend, bzw. mittlerweile schon den Morgen, gemütlich mit Bier und Pizza ausklingen. Eine Kreuzkneipe ist eben doch immer etwas Besonderes! Darum freue ich mich umso mehr darauf, wenn die nächste auf dem Marcomannenhaus geschlagen wird.
Stefan Z!