OCC Sportfest WS2010/11

Das OCC Sportfest am Friedrich-Eugens-Gymnasium war ein gelungener Winterabend für alle Teilnehmer. Beim Betreten der Fußballhalle bot sich ein Farbengemisch langer Traditionen. Man begrüßte sich, scherzte und lachte. Es war ein gemütliches Beisammensein. Trotz der herrschenden Solidarität war eine Spannung des Ehrgeizes in der Luft. Man schätzte seinen Gegner ein und suchte seinen Konkurrenten.
Nach der Verkündung der Spielregeln begaben sich die Landsmannschaft Saxonia und die Landsmannschaft Marcomannia auf das Spielfeld. Die Turnerschaft Alt-Württemberg, die Landsmannschaft Württembergia sowie die Landsmannschaft Borussia saßen gespannt zusammen in einer Reihe am Spielfeldrand. Der Pfiff ertönte und das erste Spiel begann. Aufregende Zweikämpfe boten sich den Zuschauern, die das Spiel beurteilten, untereinander wetteten und die Mannschaften auf eine Waage legten. Nach einem erfolgreichen Torschuss der Landsmannschaft Saxonia erwiderte die Landsmannschaft Marcomannia sogleich mit einem Treffer. Die Spannung herrschte bis zum Ende des Spiels, das mit einem Unentschieden für Unzufriedenheit in beiden Parteien sorgte.
Nach einer ereignisreichen Gruppenphase standen die Halbfinalisten fest. Wir waren im Halbfinale und standen der Landsmannschaft Borussia gegenüber. Wir witterten unsere Chance und waren begeistert von dem Gedanken, ins Finale einzuziehen und spielten in unseren Fantasien mit dem Pokal. Ein hart umkämpftes Spiel brachte uns und die Turnerschaft Alt-Württemberg aus dem Spiel mit Saxonia in das Finale. Ein belebtes Spiel um den Platz Drei brachte der Landsmannschaft Borussia, die als einer der Hauptfavoriten galten, ihren Sieg.
Das Finale stand kurz bevor und alle waren mit Begeisterung dabei: Ob angeheitert durch den Alkoholgenuss oder reiner Empathie seiner Sympathisanten gegenüber. Der Schall der Pfeife brachte den Ball ins Rollen, der überall dort, wo er zwischen verschiedenen Farben hielt, hart umkämpft wurde. Die Landsmannschaft Marcomannia schoss das erste Tor und leitete sogleich das aufregendste Spiel ein. Die Landsmannschaft Württembergia wartete nicht lang auf ihre Chance und brachte mit einem Tor weiteren Schwung in das Spiel. Eine ebenbürtige Phase stellte sich ein, in der noch kein Entscheid festgestellt werden konnte. Nach einem Führungstor der Landsmannschaft Marcomannia erwiderte auch sein gleichstarker Gegner mit einem grandiosen Tor in letzter Sekunde.
Das Spiel raubte große Energie. Nach einer Pause wurde das Elfmeterschießen erklärt. Dieses zog sich über eine lange Zeit hin, sodass einige Spieler mehrmals auf das Tor schießen mussten. Dabei wuchs die Spannung aller Beteiligten erheblich. Nach jedem Schuss steigerte sich die Unfassbarkeit und die Ungeduld. Doch der Entscheid wurde schließlich gefällt, als Marcel Kröner den letzten entscheidenden Schuss parierte. Die gesamte Marcomannia war überglücklich und man empfing Gratulationen und feierte den Sieg.
Im Anschluss an die Siegesehrung vergnügte man sich im Beisammensein aller Farben. Der Abend fand einen erheiterten Ausklang und man verabschiedete sich.